PMR News

Start des BOS-Funk-Regelbetriebs weiter ungewiss

Nach dem Bekanntwerden eines "Sachstandsberichtes" zum Aufbau des digitalen Behördenfunks in Deutschland hat der Haushaltsausschuss des Bundestages die Freigabe der nötigen Mittel zur Aufnahme des Regelbetriebs verschoben.
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Digitaler Polizeifunk wird zum "immensen Kostenrisiko"

Milliarden-Debakel beim Digitalfunk der Polizei
WELT ONLINE, Martin Lutz, 25. Februar 2010, 09:30 Uhr
Die bundesweite Einführung des Digitalfunks für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste wird sich nach Recherchen von WELT ONLINE um mindestens drei Jahre verzögern und viel teurer werden als geplant. Insgesamt werden die Kosten auf rund zehn Milliarden Euro geschätzt. Der Rechnungshof ist alarmiert.
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T-Systems baut BOS-Funknetz in Rheinland-Pfalz

Unter einem Funkturm in Ober-Olm bei Mainz haben T-Systems und die Landesregierung Rheinland Pfalz den Vertrag für das digitale Behördenfunknetz Rheinland Pfalz unterzeichnet.
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WIK-PMR-Studie

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4. Januar 2010
WIK-Studie: Professioneller Mobilfunk schafft Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit.
Das Beratungsunternehmen WIK-Consult hat im Auftrag des Verbandes Professioneller Mobilfunke.V. (PMeV) die Studie "Mobilfunknetze für professionelle Anwendungen" veröffentlicht. In der 30-seitigen Studie analysiert WIK-Consult die Möglichkeiten und Einsatzbereiche von PMR-Systemensowie insbesondere ihre wirtschaftliche Bedeutung auf einzel- und volkswirtschaftlicher Ebene und vermittelt die Potenziale von PMR für Entscheidungsträger.
Das renommierteBeratungsunternehmen liefert einen Überblick über den PMR-Markt und die Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze für professionelle Anwendungen. "Die vielfältigen und spezifischen Leistungspotenziale des Professionellen Mobilfunks sind bei vielen Entscheidungsträgern - etwa in Industriebetrieben, bei Versorgern oder in öffentlichen Verwaltungen - noch nicht hinreichend bekannt. Hier vermittelt die Studie komprimierte und gleichzeitig wissenschaftlich fundierte Informationen", erklärt PMeV-Vorsitzender Peter Damerau die Zielrichtung der Studie.

Schutz vor Kommunikationsausfällen
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Professioneller Mobilfunk Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Rechtssicherheit schafft. Die professionellen Nutzer bestimmen jeweils selbst, welchen Grad an Ausfallsicherheit, Vertraulichkeit und Integrität sie für ihren Einsatzzweck benötigen. Die wirtschaftlichen Vorteile, die PMR-Systeme bei ihren Anwendern erzeugen, gehen weit über den direkten Bereich der Kommunikation hinaus. Der PMR-Einsatz schafft zum einen Effizienzvorteile bei den Betriebs- und Fachprozessen. Zum anderen bewahrt das besondere Sicherheitsniveau des PMR vor den negativen Konsequenzen von Netzausfällen, die im Einzelfall einen hohen wirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen können. Mit dem Schutz vor Kommunikationsausfällen bleiben somit den PMR-Nutzern insbesondere auch die potenziellen finanziellen Folgen von Ausfällen erspart.

Rechtliche Verpflichtungen
Auch rechtliche Gründe sprechen für den Einsatz von PMR. In einschlägigen gesetzlichenVorschriften aus diversen Fachgebieten wie insbesondere dem Bevölkerungs- und Zivilschutz des Bundes und der Länder, dem Arbeitsschutz, dem Umweltschutz, den Vorschriften zur Schaffungvon Versorgungssicherheit und den Vorschriften zu Transport und Verkehr wird eine unterbrechungsfreie und leistungsstarke mobile Kommunikationsinfrastruktur nach dem Stand derTechnik vorgeschrieben. Nach Prüfung alternativer Konzepte führt diese rechtliche Verpflichtung zu mobiler Kommunikationstechnik auf hohem Sicherheitsniveau in der Regel zum Einsatz von PMR-Technologie.

WIK-Consult
ist eine 100prozentige Tochter des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikationsdienste und Infrastruktur (WIK), das 1982 als Ideenschmiede des damaligen Postministeriums gegründet wurde. Im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeit stehen regulierungs- und ordnungspolitische Fragestellungen in den Bereichen Telekommunikation, Post, Energie, Bahn, Medien und Informationstechnologie. Getragen wird das WIK durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

download- Die Studie können Sie hier als PDF-Datei laden.